Drohnen-Thermografie vs. manuelle PV-Inspektion: Zeit, Kosten, Genauigkeit
Module einzeln per Hand-Wärmebildkamera prüfen oder per Drohne aus der Luft? Bei großen Anlagen ist der Unterschied gewaltig. Dieser Vergleich zeigt, warum die Drohne bei Solarparks fast immer die wirtschaftlichere und sicherere Wahl ist.
Zeitaufwand
Eine Person, die einen Freiflächenpark zu Fuß mit der Handkamera abgeht, schafft pro Tag nur einen Bruchteil der Fläche. Eine Drohne erfasst mehrere MWp pro Tag – ganze Parks, die manuell Wochen bräuchten, sind oft an einem einzigen Tag abgeflogen.
Kosten
Weniger Personentage, kürzere Projektlaufzeit und keine Anlagenabschaltung bedeuten in Summe geringere Inspektionskosten pro MWp – gerade bei wiederkehrenden Inspektionen ein deutlicher Vorteil.
Sicherheit
Manuelle Inspektionen auf Dächern oder zwischen Modulreihen bergen Absturz- und Stolperrisiken. Die Drohne arbeitet aus sicherer Distanz – niemand muss auf das Industriedach steigen.
Genauigkeit & Dokumentation
Die Drohne liefert flächendeckende, lückenlose und georeferenzierte Aufnahmen. Jeder Befund ist eindeutig verortet und reproduzierbar – die Grundlage einer normkonformen Inspektion nach IEC 62446-3. Bei der manuellen Begehung hängt die Vollständigkeit dagegen stark von der Sorgfalt vor Ort ab.
Fazit
Für einzelne Module oder kleine Dachanlagen kann die Handkamera genügen. Für Solarparks, Freiflächen- und große Industrieanlagen ist die Drohnen-Thermografie schneller, günstiger, sicherer und besser dokumentiert.
Effiziente Inspektion aus der Luft
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