Hotspots an PV-Modulen: Ursachen, Risiken & Erkennung per Drohne

Hotspots gehören zu den häufigsten und zugleich gefährlichsten Defekten an Photovoltaikanlagen. Sie kosten Ertrag, beschleunigen die Alterung der Module – und können im Extremfall Brände auslösen. Mit der Drohnen-Thermografie lassen sie sich schnell und großflächig aufspüren.

Was ist ein Hotspot?

Als Hotspot bezeichnet man eine lokal stark erhitzte Stelle auf einem Solarmodul. Statt Strom zu erzeugen, wandelt die betroffene Zelle Energie in Wärme um. Temperaturen von über 100 °C sind keine Seltenheit – ein klares Warnsignal im Wärmebild.

Typische Ursachen

  • Verschattung durch Schmutz, Laub, Vogelkot oder bauliche Hindernisse
  • Zellbrüche (Mikrorisse) durch Hagel, Transport oder Montage
  • Defekte Bypass-Dioden
  • Fehlerhafte Lötstellen und Zellkontaktierungen
  • Produktionsfehler einzelner Zellen

Warum Hotspots gefährlich sind

Ein einzelnes defektes Modul kann den Ertrag eines ganzen Strings spürbar senken. Dauerhafte Überhitzung beschädigt Einkapselung und Rückseitenfolie, was die Degradation beschleunigt. Im schlimmsten Fall entsteht eine reale Brandgefahr – besonders kritisch bei Dachanlagen auf Industriehallen.

Erkennung per Drohnen-Thermografie

Im Wärmebild zeichnen sich Hotspots als helle Punkte deutlich vom Rest der Anlage ab. Eine Drohne mit radiometrischer Wärmebildkamera erfasst große Flächen in kurzer Zeit – ohne dass die Anlage abgeschaltet werden muss. Die Inspektion erfolgt normkonform nach IEC 62446-3, sodass jeder Befund nachvollziehbar dokumentiert und verortet ist.

Hotspots in Ihrer Anlage aufspüren

Wir finden Hotspots, bevor sie Ertrag kosten oder gefährlich werden.