Wartungsintervalle für Solarparks: Wann sollten Sie thermografieren?

Eine Photovoltaikanlage arbeitet rund 20–30 Jahre – aber nur, wenn Defekte rechtzeitig erkannt werden. Die richtige Inspektionsstrategie hält Erträge stabil und schützt vor bösen Überraschungen. Hier die gängigen Empfehlungen für Betreiber und O&M.

Wie oft ist sinnvoll?

Als Faustregel hat sich eine thermografische Inspektion alle 1–2 Jahre etabliert – abhängig von Anlagengröße, Alter, Standort und Vertragslage. Größere Freiflächenparks und Anlagen mit O&M-Vertrag werden häufig jährlich inspiziert, um Degradation und Ausfälle früh zu erfassen.

Besondere Anlässe für eine Inspektion

  • Nach der Abnahme (Inbetriebnahme) – Baseline-Dokumentation des Neuzustands
  • Vor Ablauf der Gewährleistung – Mängel rechtzeitig geltend machen
  • Nach Unwettern (Hagel, Sturm) – Schäden für die Versicherung dokumentieren
  • Bei Ertragsabfall – Ursachensuche im Monitoring auffälliger Strings
  • Vor Kauf/Verkauf (Due Diligence) – Zustandsnachweis für Investoren

Warum regelmäßig statt reaktiv?

Wer erst inspiziert, wenn der Ertrag sichtbar einbricht, hat oft schon über Monate Geld verloren. Regelmäßige Drohnen-Thermografie nach IEC 62446-3 ist planbar, schnell und erfolgt ohne Abschaltung – ideal als fester Bestandteil der O&M-Strategie. Für wiederkehrende Inspektionen bieten wir Rahmenvereinbarungen an. Was eine Inspektion kostet und welche Faktoren den Preis bestimmen, zeigt unsere Preisübersicht zur PV-Inspektion.

Inspektionsplan für Ihren Solarpark

Wir stimmen Intervalle und Umfang auf Ihre Anlage und Verträge ab.