Was kostet eine PV-Inspektion per Drohne?
Die Kosten einer thermografischen PV-Inspektion hängen vor allem von der Anlagengröße ab – und sind fast immer deutlich niedriger als der Ertragsverlust, den unentdeckte Defekte verursachen. Dieser Überblick zeigt realistische Preisspannen für Eigenheime, Gewerbeanlagen und Solarparks sowie die wichtigsten Einflussfaktoren.
Preisübersicht nach Anlagengröße
- Eigenheim (bis 10 kWp): ab 199 € pro Inspektion – Thermografie-Flug und digitaler Bericht
- Gewerbe & Industrie (ab 30 kWp): ab 399 € pro Inspektion – normkonform nach IEC 62446-3, inkl. georeferenzierter Fehlerkarte und Analysebericht
- Solarparks & Freiflächen (ab 1 MWp): projektbezogene Kalkulation pro MWp – der Preis pro MWp sinkt mit der Anlagengröße deutlich, da wir mehrere MWp pro Tag erfassen
Alle Angebote verstehen sich inklusive Fluggenehmigungen, Auswertung und Bericht. Ein verbindliches Angebot erstellen wir nach einer kurzen Anfrage – in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Welche Faktoren beeinflussen den Preis?
- Anlagengröße und -typ: Dachanlage oder Freifläche, ein zusammenhängendes Feld oder verteilte Teilflächen – die Flugzeit bestimmt den Aufwand.
- Berichtstiefe: Vom kompakten Prüfbericht bis zur vollständigen IEC-62446-3-Dokumentation mit Schweregrad-Klassifizierung jedes Fehlerbilds.
- Anfahrt: In unserem Kerneinsatzgebiet Sachsen, Lausitz und Mitteldeutschland ist die Anfahrt in der Regel im Preis enthalten.
- Wiederholung: Rahmenverträge für wiederkehrende O&M-Inspektionen senken den Preis pro Inspektion spürbar – und liefern vergleichbare Daten über Jahre. Mehr dazu im Artikel Wartungsintervalle für Solarparks.
Drohne vs. manuelle Inspektion: der Kostenvergleich
Eine manuelle Prüfung großer Anlagen erfordert Hubsteiger oder Gerüst, Modul-für-Modul-Messungen und oft eine teilweise Abschaltung – bei einem Solarpark schnell mehrere Tage Arbeit. Die Drohne erfasst dieselbe Fläche in Stunden, im laufenden Betrieb und ohne Zusatzgerät. Den detaillierten Vergleich finden Sie im Artikel Drohne vs. manuelle Inspektion.
Rechnet sich das? Ein Beispiel
Ein einzelnes defektes Modul kann den Ertrag seines gesamten Strings um bis zu 20 % senken. Bei einer 100-kWp-Gewerbeanlage mit zehn Strings bedeutet ein unentdeckter String-Defekt schnell einen Ertragsverlust von mehreren hundert Euro pro Jahr – mehr, als die Inspektion kostet. Bei Solarparks im MWp-Maßstab summieren sich schon kleine Defektquoten zu vier- bis fünfstelligen Jahresverlusten. Dazu kommen zwei Faktoren, die sich nicht direkt in Euro messen lassen: Brandschutz (Hotspots erreichen über 100 °C) und der normkonforme Nachweis für Versicherung und Gewährleistung – was die Inspektion nach IEC 62446-3 im Detail leistet, erklärt unser Leitfaden.
Fazit
Für Betreiber gewerblicher Anlagen ist die jährliche Thermografie-Inspektion eine der günstigsten Versicherungen gegen Ertragsverlust: Sie kostet einen Bruchteil dessen, was ein einziger unentdeckter Defekt pro Jahr verursacht, und liefert zugleich den Nachweis für Versicherung, Gewährleistung und Finanzierung.
Konkretes Angebot für Ihre Anlage
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